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03.03.2026

Verstärkte militärische Übungstätigkeit auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr

Verstärkte militärische Übungstätigkeit auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr

Im Rahmen einer Ausnahmegenehmigung des Bundesministeriums der Verteidigung ist es dem US-Militär im Zeitraum vom 01. bis einschliesslich 07. Maerz 2026 moeglich auch ausserhalb der regulaeren Schiesszeiten mit großkalibrigen Waffensystemen auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr zu üben. Mit Artillerie wird vom 01.-27. Maerz geuebt, des Weiteren findet vom 01.-20. Maerz Ausbildung mit Helikoptern und vom 02.-07. Maerz mit Kampfjets statt.

Gemäß dem NATO-Truppenabkommen ist die offizielle Schiesszeit auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr für den Monat Maerz von 08:00 bis 24:00 Uhr für die Nutzung von Munition 20 mm und höher festgelegt. Munition unter 20 mm kann täglich, rund um die Uhr verschossen werden. Die Ausnahmegenehmigung des Bundesministeriums der Verteidigung hebt diese Regelung vorübergehend auf.

Während der militärischen Übungen kann es zu vermehrter Geräuschentwicklung auf und rund um den US-Truppenübungsplatz Grafenwöhr kommen. Zeitraum und Übungsort auf dem Truppenübungsplatzgelände können sich je nach Wetterlage und den daraus resultierenden Anweisungen der Schiessbahnkoordinierungsabteilung ändern.

Das Ausbildungskommando der US-Armee in Grafenwöhr (7th Army Training Command) bittet die Bürger der Truppenübungsplatz-Randgemeinden um Verständnis. Diese Pressemitteilung beinhaltet nicht alle Übungsmaßnahmen, sondern dient ausschließlich als Information für die Bevölkerung der Randgemeinden des Truppenübungsplatzes in Bezug auf eventuelle, erhöhte Geräuschentwicklung.

Das 7th Army Training Command ist sich der Auswirkungen der militärischen Übungen auf die Bevölkerung bewusst und stets bestrebt die Anwohner über die Übungstätigkeiten zu informieren. Wann immer möglich, werden militärische Übungen tagsüber und an Wochentagen durchgeführt. Auf dem Truppenübungsplatz werden Soldaten des US-Militärs, der Bundeswehr, der NATO und anderer Partnernationen ausgebildet.

Des Weiteren ist in der Zeit vom 28. Februar bis 03. Maerz im Rahmen der Uebung Combined Resolve mit Verkehrsbehinderungen durch Militaerfahrzeuge zu rechnen. Betroffen sind hier vor allem die oeffentlichen Straßen im Bereich der Uebungslaetze Hohenfels und Grafenwoehr, also die B299, A6, A93, B14, B85, B470 und die ST2165.

Die Kolonnen bewegen sich sowohl tagsueber als auch in der Nacht. Um die die Beeintraechtigung fuer den zivilen Strassenverkehr so gering wie moeglich zu halten, werden die Konvois gestaffelt fahren.

Verkehrsteilnehmer sind angehalten, in der Naehe von Militaerkonvois besonders aufmerksam und vorsichtig zu sein. Die zu einem Konvoi zugehoerigen Fahrzeuge gelten als ein Verband und koennen sich wie ein einziges großes Fahrzeug im Straßenverkehr bewegen. Daraus ergibt sich für die Kolonne unter anderem das Recht, Ampelanlagen – auch nach deren zwischenzeitlichem Wechsel von Grün auf Rot – weiterhin zu ueberqueren. Ebenso sollte auf das Ueberhohlen einer Kolonne verzichtet werden, da oft schwer abschaetzbar ist, welche Laenge diese hat.

7ATC fuehrt im Zeitraum vom 03.-04. Maerz in Abstimmung mit den deutschen Luftfahrtbehoerden Uebungsfluege mit unbemannten Fluggeraeten zwischen den Truppenuebungsplaetzen Hohenfels und Grafenwoehr durch. Die Fluege erfolgen auf genehmigten Routen ausserhalb von Ortschaften und Wohngebieten und werden durchgehend ueberwacht um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten.


Weitere Information finden Sie unter https://www.7atc.army.mil

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