logo_99_99
m_l_99_99
m_u_99_99
kopf_u_10_01


Kontakt

Marktgemeinde Freihung
Rathausstr. 4 . D-92271 Freihung
T: +49 (0) 96 46 / 92 00 - 0
F: +49 (0) 96 46 / 92 00 - 30
E:
poststelle@markt-freihung.de
W: www.markt-freihung.de
BayernPortal: Sicheres Kontaktformular

Anfahrt
Öffnungszeiten


Oktober 2020
Stabwechsel in Freihung: Die eine geht - die andere bleibt

Die eine geht - Rektorin Ulrike Frank von der Josef-Voit-Grundschule in den verdienten Ruhestand, ihre Stellvertreterin Helga Prechtl bleibt als neue Schulleiterin. Dass die offizielle Verabschiedung und die Amtseinführung eine etwas andere Dimension hatten, zeigte sich am späten Mittwoch Nachmittag im Rahmen einer Dienstkonferenz in der Burg Dagestein Vilseck allein schon am Umfeld.

Anwesend waren Landrat Richard Reisinger, Schulamtsdirektor Gerald Haas, 1. Bürger-meister Uwe König, Elternbeirats-Vorsitzende Dr. Dagmar Schwirzer und Personalrats-vorsitzende im Landkreis Amberg-Sulzbach, Michaela Bergmann. Denn das Engagement von Rektorin Frank ging weit über die Belange der Schule und Förderung der Kinder hinaus; Stichwort Schulentwicklung, klassenübergreifende Objekte, Kooperationen Schule und Landkreis, letztendlich die besondere Auszeichnung für die Josef-Voit-Schule: 2017 mit der Verleihung des Integrationspreises der Regierung der Oberpfalz.

Der besondere Dank des Landrats galt Ulrike Frank und der Josef-Voit-Schule für die begeisternde neunjährige Zusammenarbeit mit dem Landkreis im Rahmen der Klösterlichen Weihnacht...."da bin ich staunender und begeisterter Zuschauer bei den kreativen tänzerisch-szenischen Leistungen der Schülerinnen und Schüler, für die Sie souverän verantwortlich zeichneten". Für den Ruhestand wünschte er (mit Blumen und Geschenken) viel Freude und Ehemann Dr. Frank "die nötige Resilienz ob der neuen Situation".

Schulamtsdirektor Haas würdigte Ulrike Franks großes Engagement, ihren vielfältigen Einsatz, ihren Sinn für das Machbare, ihre Teamfähigkeit und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Kollegen, Mitarbeitern, Elternbeirat oder Sachaufwandsträger, ihr "von Wertschätzung geprägtes schulisches Handeln", ihr Anliegen für die Schulentwicklung und die Förderung der Schüler in Fähigkeiten und Fertigkeiten. So dienten zum Beispiel in der Barbaraschule die Zusammenarbeit mit dem Bergbaumuseum dem Kennenlernen heimischer Geologie, der Schönwerth-Garten dem Kennenlernen Oberpfälzer Sagen und Märchen, die Mitwirkung der Josef-Voit-Schule an der Klösterlichen Weihnacht neben anderem auch der Eingliederung der Kinder und Eltern mit Migrationshintergrund in die Schulgemeinschaft.

Helga Prechtl in der Nachfolge von Ulrike Frank werde in große Fußstapfen treten, meinte der Schulamtsdirektor, aber sie wachse mit ihrer exzellenten Ausbildung und großer schulischer Praxis schnell hinein und habe "mit Bravour den Einstieg längst gemeistert".

1. Bürgermeister König schloss sich dem Lob an und würdige die Schule als positives Vorzeigeobjekt der Gemeinde. Aus seiner Sicht verlasse ein Kapitän sein wohlgestaltetes Schiff, wissend, dass es in gute Hände komme. Den Lehrberuf sehe er wie einen guten Gärtner der seine Pflänzchen mit besten Kräften hegt und pflegt und die Schulfamilie stets ins Zentrum stellt. Er bestätigte der neuen Schulleiterin Prechtl die anstehende Sanierung der Schule "von Grund auf" und eine Mittagsbetreuung, die kurze Wege gehe.

Elternbeirats-Vorsitzende Dr. Dagmar Schwirzer bezeichnete Ulrike Frank "als tolle Lehrerin neben der Rektorin mit großem pädagogischen Geschick". Ihre Freude auf die Zusammenarbeit mit Helga Prechtl machte sie mit einer kleinen Schultüte deutlich.

Personalratsvorsitzende Michaela Bergmann ging auf die besondere Rolle eines Schulleiters und seiner Beziehung zu seiner Schule ein, dankte Ulrike Frank für ihre besonderen

Leistungen und wünschte Helga Prechtl viel Freude an ihrer neuen Tätigkeit. Ihr Ratschlag: Nicht die zweite Frau Frank zu werden, sondern die Helga Prechtl bleiben und das Beste aus sich herausholen.

Helga Prechtl
Freihung. Helga Prechtl legte im Jahr 1979 die 1. Lehramtsprüfung in Regensburg ab. Nach ihrer 2. Lehramtsprüfung wurde sie in den Regierungsbezirk Mittelfranken nach Dinkelsbühl versetzt. 1983 kehrte sie in die Oberpfalz zurück und war bis 1987 im Landkreis Neumarkt tätig. Seit 1987 ist sie Lehrerin an der Josef-Voit-Grundschule. 2011 wurde sie zur stellvertretenden Schulleiterin ernannt. 2015 erfolgte ihre Beförderung zur Studienrätin an Grundschulen. Mit Wirkung vom 1. August übernahm sie nun mit großer Freude das Amt der Schulleiterin an der Josef-Voit-Hauptschule Freihung-

Ulrike Frank
Freihung. Nach dem Gymnasium der Armen Schulschwestern und Studium an der Universität Regensburg arbeitete Ulrike Frank nach der 1. Lehramtsprüfung ein Jahr in Eichstätt, nach der 2. Lehramtsprüfung in Schnaittenbach. Es folgten vier Jahre Mobilität im Landkreis Neumarkt, drei Jahre an der Grundschule Kümmersbruck und drei Jahre an der Gesamtschule Berching, 12 Jahre an der Grundschule Kümmersbruck, davon ein Jahr als kommissarische stellvertretende Konrektorin, fünf Jahre an der Barbaraschule Amberg als Konrektorin und neun Jahre Schulleitung in Freihung.

Besondere Tätigkeitsfelder waren die einer Betreuungslehrerin in Kümmersbruck und an der Barbaraschule, als Lehrmittelgutachterin für das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Teilnehmerin für Aufnahmeverfahren für Gymnasium/Realschule, acht Jahre Leiterin der Steuergruppe für wichtige Anliegen im Rahmen der Schulentwicklung in Kümmersbruck und der Barbaraschule, Betreuerin der Aufgaben für Probeunterricht.

Zu klassenübergreifenden Projekten gehörten in Kümmersbruck "Die Geschichte der Post und die Bedeutung der Briefmarke", die Gestaltung des Pausenhofes der Grundschule zu einem Indianerdorf mit Wigwams aus Weiden und einem grünen Klassenzimmer, an der Barbara-Schule ein Geologieprojekt in Zusammenarbeit mit dem Bergbau- und Industriemuseum Theuern, das Anlegen des Schönwerth-Gartens beim ACC, in Freihung neun Jahre Mitwirkung der Schule an der Klösterlichen Weihnacht, die Eingliederung der Kinder und Eltern mit Migrationshintergrund in die Schulgemeinschaft und Aktionen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Gemeinde sowie die Teilnahme der Schule an zahlreichen Seniorennachmittagen.




zurück zur Übersicht



 Formulare / Satzungen

Schnell & einfach downloaden



 Mitteilungsblatt

Immer am aktuellen Stand



Verwaltung A - Z

Was ich erledige ich wo?