logo_99_99
m_l_99_99
m_u_99_99
kopf_u_10_01


Kontakt

Marktgemeinde Freihung
Rathausstr. 4 . D-92271 Freihung
T: +49 (0) 96 46 / 92 00 - 0
F: +49 (0) 96 46 / 92 00 - 30
E:
poststelle@markt-freihung.de
W: www.markt-freihung.de
BayernPortal: Sicheres Kontaktformular

Anfahrt
Öffnungszeiten


Juli 2021
Katholische Pfarrgemeinde Freihung hat allen Grund zum Feiern

Bischof Voderholzer kommt zum Kirchenjubiläum

Am 16. Juli 1921 wurde durch den Regensburger Bischof Antonius von Henle die Seelsorgestelle in Freihung zur eigenständigen Pfarrei erhoben. Bis dahin gehörte die Freihunger Kirche zur Pfarrei Kaltenbrunn. Mit ausschlaggebend war die großzügige Spende von Pfarrer Simon Schmucker, geb. 27.02.1930 in Schlicht (tätig und begraben in Wörth an der Donau) über 23500 Reichsmark. Die Verbundenheit von Pfarrer Schmucker zu seiner Heimat, (seine Mutter stammte aus Elbart) riss zu seinen Lebzeiten nicht ab. Er bestimmte testamentarisch, dass diese hohe Summe nach seinem Tode (1906) der Freihunger Kirche zu Gute kommt. Erst damit konnte auch der finanzielle Rahmen für den Unterhalt einer eigenständigen Pfarrei nachgewiesen werden.

Bischof bringt sonniges Wetter mit nach Freihung
Am Sonntag, den 18. Juli feierte Bischof Rodolf Voderholzer eine Pontifikalmesse anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der katholischen Pfarrei Heilige Dreifaltigkeit am Harranger. Die gesamte Pfarrgemeinde war sehr glücklich, als die persönliche Zusage vom Bistum in Freihung einging. Bischof Voderholzer kannte zwar schon den katholischen Kindergarten von seiner Visite 2015, aber der Besuch der Pfarrei selbst bedeutet ein Novum. Da coronabedingt auch in der Kirche die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden müssen, hoffte man auf regenfreies Wetter, sodass man den Gottesdienst im freien abhalten konnte. Pünktlich zur Pontifikalmesse riss der Himmel auf und zeigte sich mit seinen typisch bayrischen Farben weiß und blau. Am Harranger fand sich eine sehr große Zahl an Gläubigen ein, um den Gottesdienst mitzufeiern. Neben den Kirchengremien, den Fahnenabordnungen nahmen auch unser Landrat Richard Reisinger, sowie unser 1. Bürgermeister Uwe König mit seinen Marktgemeinderäten teil. Pfarrer Benny Joseph Kochummundammalayil begrüßte neben unseren Bischof auch seine Konzelebranten Monsignore Hans Amann (Schwandorf) und Pfarrer Varghese Puthenchira (Kaltenbrunn), sowie Herrn Kaplan Michael Dreßel. Ein in zweifacher Hinsicht besonderer Tag war es für Monsignore Hans Amann. Zum einen der Besuch des Regensburger Bistumsoberhauptes und zum anderen die Rückkehr nach Freihung. Amann stammt aus Tanzfleck und feierte 1979 hier seine Priminz.

Für einen ausgesprochen herzlichen Empfang mit Gedichten und Liedern sorgte auch Christine Götz mit den Kindergartenkindern. Beim ausführlichen Gang durch unsere Pfarrkirche erläuterte Kirchenpfleger Eduard Neydert die Besonderheiten des Freihunger Gotteshauses, anschließend folgte der kleine Kirchenzug hin zum Freiluftaltar. Dieser war herrlich mit einem Blumenteppich von Karin Amann und Christa Bauer geschmückt und dazu umrahmt von unserer Jubiläumskerze, sowie einer Urkunde aus dem Vatikan, mit den Segenswünschen von Papst Franziskus. Für den herrlichen Blumenschmuck sorgten wieder Irmi Harrer und Maria Schendzielorz. Fahnenabordnungen der Vereine, sowie der Thansüßer Posaunenchor unter der Leitung von Heinrich Müller und unsere Sänger*innen mit Gitarrenbegleitung durch Christine Meier rundeten das Bild harmonisch ab. Für den guten Ton sorgte Oskar Götz. Pfarrer Benny Josef begrüßte noch einmal stellvertretend für die Kirchengemeinde den Regensburger Bischof und brachte zum Ausdruck, wie glücklich er ist, dass Bischof Voderholzer selbst diesen Termin wahrnimmt. Für uns ist es ein besonderes Jahr, das zum Feiern einlädt. Es ist Erinnerung und heißt besonders Dank zu sagen an all denen, die vor uns in der Pfarrei gelebt haben. Eine Pfarrei ist vielmehr ein wertvolles Geschenk, das uns in die Hände gelegt wurde. Wir blicken mit Dankbarkeit zurück auf die Vielen, die die Pfarrei und die Kirche aufgebaut haben. Nun lasset uns Gottesdienst feiern. Mit ihrem Sologesang und einer Lesung bereicherte Stefanie Lederer den Gottesdienst. Den 1848 getauften Kindern, den 642 Ehepaaren die getraut wurden, den 1386 Verstorbenen die zu Grabe getragen wurden und schließlich den 9 Priminzen gedachte Lektor Karl Bielmeier in seinen Fürbitten. In seiner Predigt deutete Bischof Voderholzer die Worte aus der Lesung Jeremias „Weh den Hirten, die die Schafe meiner Weide zugrunde richten und zerstreuen“ und übertrug das Bild anschaulich auch in unsere heutige Zeit.

Abschließend bedankte Bischof Rudolf Voderholzer bei allen fleißigen Helfern, die die Last der Vorbereitung für so einen Festtag tragen, aber natürlich auch bei allen, die heute hier sind und dem Jubiläum einen festlichen Rahmen geben. „Lassen sie uns alle zusammenhelfen, dass nach der Zeit der Einschränkungen durch Corona alle Gläubigen wieder den Weg in die christliche Gemeinschaft und zum Gottesdienst finden.“ Bis dorthin, bin ich der festen Überzeugung, dort wo die „Hauskirche“ intakt ist, ist es auch die Pfarr- und Bistumskirche. Pfarrer Benny Joseph trug er auf, sich auch künftig intensiv um seine Kirchengemeinde und um die Erhaltung dieses herrlich renovierten Gotteshauses zu kümmern. Die Gläubigen forderte er auf, kommen sie auch in Coronazeiten zum Gottesdienst, auch wenn ich als Bischof nicht immer da sein kann. Nach dem bischöflichen Segen und dem gemeinsamen Lied „Großer Gott wir loben Dich“ stiegen noch 100 weiße und gelbe Luftballons in den blauen Himmel auf. Eine schöne Überraschung, die da Familie Lederer vorbereitet hatte, die sichtlich auch unserem Bischof Spaß machte. In seiner Dankesrede ließ auch Pfarrgemeinderatssprecher Georg Fritsche noch einmal kurz die 100 Jahre der Pfarrei Revue passieren. „Wir sind stolz auf unsere schöne Kirche. Sie möchte eine einladende Kirche sein, heute und darüber hinaus an jedem Tag. Hochwürdiger Herr Bischof Rudolf Voderholzer, ihr Kommen ist der Höhepunkt unseres Jubiläums, denn wo Kirche nach 100 Jahren Pfarreierhebung noch im Ort steht und überall die gelb-weißen Fahnen wehen, da weiß man als Christ, dass letztlich der Glaube der wahre Grundstein ist. Gebe Gott, dass wir mit dem Herrn in unserer Mitte auch in Zukunft eine lebendige Zelle der Einheit, der Liebe und des Friedens inmitten der bürgerlichen Gemeinde sind.“ Anschließend folgten noch die Dankreden von unserem Landrat Richard Reisinger und 1. Bürgermeister Uwe König. Auch sie stellten den außerordentlichen Wert einer funktionierenden und lebendigen Ortkirche noch einmal heraus. Abschließend bedankte sich Kirchpfleger Eduard Neydert bei allen Beteiligten und gab noch einige Organisatorische Hinweise. An den Ausgängen wartete für die Besucher der Pontifikalmesse eine Breze als Wegzehrung und bei Barbara Mohr konnte man noch eine Erinnerungsgabe erwerben. Eine schöne Überraschung gab es im Anschluss noch für die Ministranten*innen. Ihnen überreichte Bischof Voderholzer einzeln eine Erinnerungsgabe an den heutigen Tag. Pfarrer Benny Joseph bedankte sich beim Bischof für den Besuch mit einem Geschenk der Pfarrei. Als bekennender Krippenliebhaber freute er sich besonders über eine Krippendarstellung. Mit dem Eintrag ins Goldene Buch der Marktgemeinde Freihung und einem gemeinsamen Mittagessen endete für die Pfarrei Heilige Dreifaltigkeit der bischöfliche Besuch. Die festlichen Punkte waren damit aber noch nicht zu Ende. Am Nachmittag erfolgte die feierliche Einweihung der neu gestalteten Büroräume im Pfarrheim Sankt Josef und schließlich begrüßte Kirchenpfleger Neydert eine Vielzahl an Interessierten zur Kirchenführung in unserer Pfarrkirche. Mit wissenswerten Details aus der Geschichte unserer Pfarrkirche, die punktuell durch Josef Kohl noch ergänzt wurden, klang dieser wunderschöne Jubiläumstag aus.




zurück zur Übersicht



 Formulare / Satzungen

Schnell & einfach downloaden



 Mitteilungsblatt

Immer am aktuellen Stand



Verwaltung A - Z

Was ich erledige ich wo?